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Lebenssaftspender geehrt

DRK-Ortsvereinsvorsitzender Manfred Huber (links) und Ortsvorsteher Hubert Huber (rechts) ehrten gemeinsam die Mehrfachblutspender Ludwig Panter, Rita Huber, Patrick Panter und Florian Sester (von links).

Oppenau-Ibach. In der ersten Sitzung des Ortschaftsrates Ibach in diesem Jahr kam Ortsvorsteher Hubert Huber die ehrenvolle Aufgabe zu, Mehrfachblutspender auszuzeichnen. Er betonte den Wert dieses „bürgerschaftlichen Engagements“ und lobte, Blutspender seien „durch Großzügigkeit Menschenretter und für mich auch Helden“. Wer 100-mal zur Blutspende gehe, der habe in dieser Zeit 50 Liter Lebenssaft gespendet, rechnete er vor und machte dies sehr anschaulich: „Des ische ganzes Fässle." Sein Dank galt auch dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Oppenau für das Organisieren und Abhalten der Blutspendetermine. Dessen Vorsitzender Manfred Huber ergänzte, für 100 Spenden seien die Bürger „schon einige Stunden bei uns im Spendenlokal gewesen“. Die etwa 550 in Oppenau angenommenen Blutspenden im Jahr bedeuteten umgerechnet, so Manfred Huber weiter, dass „über zehn Prozent der Bevölkerung im Schnitt einmal im Jahr Blut spenden“. Damit sei die Spendenbereitschaft in Oppenau und im ländlichen Raum generell höher, als in großen Städten, bekundete er seinen Stolz. Sein Dank galt allen Blutspendern, aber auch der Stadt Oppenau für die Bereitstellung der Halle mit Küche. Dadurch könne der Ortsverein nach der Blutspende einen „qualitativ hochwertigen Imbiss“ anbieten.

Altersgrenze aufgehoben

Mit einer Urkunde und Ehrennadel zeichnete Manfred Huber die Mehrfachblutspender aus. Für zehn geleistete Blutspenden wurde Patrick Panter ausgezeichnet. Auf 25 Blutspenden brachte es Fabian Sester. Die Ehrung für die hohe Zahl von 100 geleisteten Blutspenden erhielten mit Rita Huber und Ludwig Panter gleich zwei Bürger. Hubert Huber verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass alle auch weiterhin an Blutspendeterminen teilnehmen und wies darauf hin, dass die Altersgrenze nach oben aufgehoben sei. DRK-Vorsitzender Manfred Huber erläuterte, wie dringend stets frische Spenden gebraucht würden. Gerade über mehrere Feiertage hinweg sei es schwer, genügend Blut zur Verfügung zu stellen. Daher würden einige Orte wie beispielsweise Wagshurst sogar am Karsamstag vormittags Blutspendetermine anbieten.